Berufsbegleitende Erzieherausbildung mit dem Fachprofil Integration
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Die frühkindliche Bildung hat in der Gesellschaft der Bundesrepublik
Deutschland erheblich an Stellenwert gewonnen. Im Sinne
der Bildungsgerechtigkeit ist es der Pro Inklusio - Fachschule für
Sozialpädagogik ein Anliegen, Schüler und Schülerinnen der
Schule mit der Fähigkeit auszustatten, ganzheitlich und integrativ
arbeiten zu können.
Die Grundidee der Schule liegt auf drei Ebenen:
Die Absolventen unserer Fachschule werden über Kompetenzen verfügen, die notwendig sind, um Kinder und Jugendliche in besonderen Lebenssituationen optimal fördern zu können. Dabei ist der integrative bzw. inklusive Ansatz auf alle von Benachteiligung betroffenen Kinder und Jugendliche bezogen. Das Thema Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in besonderen Lebenslagen findet in der Ausbildung zusätzlich zu der allgemeinen Arbeit am Rahmenplan des Landes Berlins besonderen Raum. Wir wollen mit unserer Ausbildung eine besondere berufliche Handlungskompetenz unserer Absolventen in folgenden Bereichen erzielen:
Die Pro Inklusio - Fachschule für Sozialpädagogik mit dem Fachprofil Integration arbeitet eng mit dem Pädagogischen Beirat zusammen, in welchem die kooperierenden Träger der Kindertagesbetreuung vertreten sind. Der Pädagogische Beirat hat die Aufgabe, die Verzahnung von Theorie und praktischer Arbeit in der Teilzeitausbildung optimal zu gestalten. Darüber hinaus haben die kooperierenden Träger über dieses Gremium die Möglichkeit, auf die inhaltliche und organisatorische Ausgestaltung der Fachschule Einfluss zu nehmen. Durch eine intensive und kontinuierliche Zusammenarbeit der Vertreter der freien Träger und der Schule wollen wir eine hohe fachliche und Qualität erreichen, die unsere Ausbildung in besonderer Weise auszeichnet.
Es besteht die Möglichkeit im Kontext der Schulausbildung die senatsanerkannte Zusatzqualifikation FacherzieherIn für Integration zu erwerben. Dazu werden zu den im Berliner Rahmenlehrplan vorgesehenen 1440 Stunden Unterricht 120 Stunden vertiefend zum Thema Integration gelehrt. Nach Abschluss der Ausbildung können Sie im Folgejahr im Rahmen eines einwöchigen Kurses die Zusatzqualifikation zum / zur senatsanerkannten Facherzieher (In) für Integration abschließen.
Die Ausbildung findet in berufsbegleitender Form statt. Dadurch und durch die enge Zusammenarbeit mit dem pädagogischen Beirat wird eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis möglich. Um eine hohe Qualität in der Zusammenarbeit mit den Praxiseinrichtungen sicherzustellen, bieten wir neben der Fort- und Weiterbildung für die Mentoren auch regelmäßige Mentorentreffen an, in denen es um die Inhalte der Ausbildung und um die Praxisaufträge gehen wird.
Die berufsbegleitende Ausbildung zur staatlich anerkannten ErzieherIn umfasst laut Rahmenlehrplan 1440 Unterrichtseinheiten, die innerhalb von drei Jahren gegeben werden. Dieser Umfang entspricht 9 Wochenstunden bei 40 Unterrichtswochen pro Schuljahr. Wir planen pro Schuljahr vier Blockwochen, so dass wir jährlich auf insgesamt 37 Unterrichtswochen mit 9 Stunden sowie vier Unterrichtswoche mit 40 Stunden kommen. Der Unterricht ist montags von 9:00 bis 17:30 Uhr. Es ist möglich, einen Schüler in Teilzeitausbildung mit einem Wochenstundenumfang von der Hälfte der ortsüblichen Arbeitszeit bis zu einem maximalen Umfang von 32 Stunden beim Träger einzustellen. Für die Teilnahme an den Blockwochen kann Bildungsurlaub gewährt werden.
Das Schulgeld beträgt 165,00 €. Für Personen mit einem Jahreseinkommen unter 30.000 € Brutto beträgt das Schulgeld 90,00 € im Monat.
Wir erheben eine jährliche Mediengebühr von 150,00 €.
Bitte senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen bis spätestens 06.01.2012 zu.
Am 18.01.2012 findet der 3. Bewerbertag statt.